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Offenlegung der “Großen Verrohrung” am Weidigtbach

Nach Wasserhaushaltsgesetz § 6 (2) WHG sollen „nicht naturnah ausgebaute natürliche Gewässer wieder in einen naturnahen Zustand zurückgeführt werden“. Im Zuge des Baus der Großwohnsiedlung Gorbitz wurde der Weidigtbach größtenteils verrohrt bzw. naturfern ausgebaut. Seit 1999 wurden im Auftrag des Umweltamts der Landeshauptstadt Dresden verschiedene Abschnitte des Weidigtbachs renaturiert. Als einer der letzten großen Herausforderungen auf dem Wege zu einem naturnäheren Weidigtbach galt die sogenannte „Große Verrohrung des Weidigtbachs“ in Dresden Gorbitz zwischen Schlehenstraße und Melissenweg.

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Wie müsste eigentlich eine effektive Fließgewässerrenaturierung stattfinden?

Die Antwort auf diese Frage lautet: Ganz am Anfang einsteigen! Das ganze Große im Blick haben. Oder fachlich ausgedrückt: Nachhaltige Erfolge in der Fließgewässerrenaturierung lassen sich nur erzielen, wenn Konzepte und Maßnahmenplanungen auf Einzugsgebietsebene vorliegen, die dann sukzessive umgesetzt werden. Kleinräumige Maßnahmen auf lokaler Ebene sind daher immer in den Kontext eines Gesamtkonzepts zu stellen!

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Was hat Stadtgrün mit Ingenieurbiologie zu tun?

Am 16. und 17. März 2017 finden zum 11. Mal die Dresdner StadtBaumtage statt. Unter Federführung des Instituts für Forstbotanik und Forstzoologie der Technischen Universität Dresden sowie des Dresdner Amts für Stadtgrün und Abfallwirtschaft werden alljährlich aktuelle Fragen zur urbanen Gehölzpflege und -verwendung vorgestellt und diskutiert. Thematischer Schwerpunkt ist immer wieder die Frage, wie man in dem komplexen Gefüge von klimatischen und standörtlichen Bedingungen sowie räumlichen und Nutzungsanforderungen in der Stadt und insbesondere im Straßenraum Gehölze als wesentlichen Bestandteil des Stadtgrüns erfolgreich etablieren, pflegen und erhalten kann.

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Dresdens Fließgewässer beim Geocachen erkunden

Koitzschgraben und Prießnitz erhalten Cache durch Young Blue Geocachers

Welchen Nutzen haben Uferbiotope und eine hohe Gewässerqualität in der Stadt? Diese und andere Fragen haben Schülerinnen und Schüler des Profils Naturwissenschaften am Gymnasium Dreikönigsschule in einer Projektwoche an zwei Dresdner Fließgewässern erforscht. Dabei stand der Unterlauf der Prießnitz beispielhaft für ein begradigtes und weitgehend verbautes Gewässer, das viele ökologische Gewässerfunktionen nicht mehr (gut) erfüllen kann. Am Koitzschgraben haben die jungen Gewässerforscher und -forscherinnen der Young Blue Geocachers Dresden an einem durch Stowasserplan umgestalteten und durch ingenieurbiologische Bauweisen aufgewerteten Gewässerabschnitt Lebensraumeigenschaften anhand von Vegetation und Gewässerorganismen untersucht.

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