Schlagwort-Archive: Bauausführung

Bauseminar zum Grünen Weg für Wildkatzen entlang der Lossa

Am 16. und 17. März 2022 fand das erste Bauseminar zur Renaturierung der Lossa bei Heyda statt. Es ist Bestandteil des Pilotprojekts “Rettungsnetz Wildkatze – Gemeinsam Grüne Wege gehen” des BUND Sachsen zur Umsetzung des ersten Wildkatzenkorridors in Sachsen. An zwei Tagen wurden neben Erdarbeiten zur Modellierung geschwungener Seitenarme verschiedene ingenieurbiologische Bauweisen zur strukturellen Aufwertung des Lossabachs, zur Initiierung von Eigendynamik und zur Vegetationsentwicklung eingebaut. Dank hervorragender Organisation durch Frau Almut Gaisbauer, der Projektleiterin des Rettungsnetz Wildkatze beim BUND Sachsen, der Bauleitung durch Herrn Dr. Andreas Stowasser vom Büro Stowasserplan GmbH CO. KG, der technischen Unterstützung durch Herrn Stegemann vom Stadt-Umland-LPV LeipzigGrün e.V. sowie der hochmotivierten und engagierten Manpower der Beteiligten konnten sämtliche Maßnahmen des geplanten Teilabschnittes erfolgreich an diesen beiden Tagen umgesetzt werden.

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Merkblatt DWA-M 620-2 als Weißdruck neu erschienen

Nachdem im Juni 2020 der erste Teil des DWA-Merkblattes M 620 zur Einführung der Ingenieurbiologie im naturnahen Wasserbau erschienen ist, kann ab sofort auch der zweite Teil in der Praxis genutzt werden. Das Merkblatt DWA-M 620-2 vermittelt anschaulich alle mit der Planung und Ausführung ingenieurbiologischer Bauweisen verbundenen Aspekte. Es benennt Standards für den Leistungsumfang bei der Grundlagenermittlung und Vorplanung, der Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie der Ausschreibung und Vergabe. Außerdem wird erläutert, wie die Bauüberwachung organisiert sein sollte und worauf in der Ausführung und Pflege besonders zu achten ist. Schließlich ermöglicht erst die fachgerechte Durchführung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen zum richtigen Zeitpunkt die erfolgreiche Etablierung der Bauweisen und die Entwicklung stabiler Vegetationsbestände. Hinweise zur Erfolgskontrolle ergänzen die Darstellungen und helfen auch langfristig bei der Qualitätssicherung in Planung und Umsetzung ingenieurbiologischer Bauweisen.

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Selbbach – Eindrucksvolle naturnahe Strukturen nach einer Gewässerrenaturierung

Die Selb ist in keinem guten ökologischen Zustand – unter anderem durch das strukturlose, stark verbaute und naturferne Gewässerprofil.

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Erfolgreiche Unterhaltungsmaßnahme am Rhein mit technisch–biologischer Ufersicherung

Zwischen April 2016 und Dezember 2018 wurde im Rahmen einer Unterhaltungsmaßnahme eine 400 m lange Teilstrecke des Rheins bei Karlsruhe-Daxlanden (km 358,840 bis km 359,240) saniert und naturnah gesichert. Dabei wurden die Potenziale und Möglichkeiten technisch-biologischer Ufersicherungen an großen und schiffbaren Gewässern genutzt. Bauherr war das Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim. Die Planung und Bauoberleitung der Ufersanierungsmaßnahme erfolgte durch die Stowasserplan GmbH & Co. KG. Bereits im Jahr 2012 konnte in dieser Zusammenarbeit die ingenieurbiologische Versuchsstrecke am Rhein (km 440,600 bis km 441,600) erfolgreich fertiggestellt werden.

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Erfolgreiches Seminar zur praktischen Anwendung naturgemäßer Bauweisen am Altenbacher Saubach in Bennewitz

Am 17. April 2019 führte die Stowasserplan GmbH & Co. KG für kommunale Angestellte und Mitarbeiter aus zwölf Gemeinden und Pflegeverbänden ein Seminar zur Anwendung von ingenieurbiologischen Bauweisen im naturnahen Wasserbau durch. In einem ausführlichen Artikel berichtete die Leipziger Volkszeitung über die Veranstaltung.

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Ingenieurbiologie Schulung für Mitarbeiter der Teichmann Bau GmbH

Am letzten Freitag, dem 29. März 2019 führte die Ingbiotools Kompetenz Ingenieurbiologie GmbH & Co. KG für die Angestellten einschließlich Vorarbeitern, Polieren und Kalkulatoren der Teichmann Bau GmbH eine Schulung über die Anwendung von ingenieurbiologischen Bauweisen im naturnahen Wasserbau durch.

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Offenlegung der “Großen Verrohrung” am Weidigtbach

Nach Wasserhaushaltsgesetz § 6 (2) WHG sollen „nicht naturnah ausgebaute natürliche Gewässer wieder in einen naturnahen Zustand zurückgeführt werden“. Im Zuge des Baus der Großwohnsiedlung Gorbitz wurde der Weidigtbach größtenteils verrohrt bzw. naturfern ausgebaut. Seit 1999 wurden im Auftrag des Umweltamts der Landeshauptstadt Dresden verschiedene Abschnitte des Weidigtbachs renaturiert. Als einer der letzten großen Herausforderungen auf dem Wege zu einem naturnäheren Weidigtbach galt die sogenannte „Große Verrohrung des Weidigtbachs“ in Dresden Gorbitz zwischen Schlehenstraße und Melissenweg.

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Wie müsste eigentlich eine effektive Fließgewässerrenaturierung stattfinden?

Die Antwort auf diese Frage lautet: Ganz am Anfang einsteigen! Das ganze Große im Blick haben. Oder fachlich ausgedrückt: Nachhaltige Erfolge in der Fließgewässerrenaturierung lassen sich nur erzielen, wenn Konzepte und Maßnahmenplanungen auf Einzugsgebietsebene vorliegen, die dann sukzessive umgesetzt werden. Kleinräumige Maßnahmen auf lokaler Ebene sind daher immer in den Kontext eines Gesamtkonzepts zu stellen!

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Hangsicherung an einer Wasserkraftanlage | Freiberger Mulde

Erodierter Hang, Blick in Fließrichtung Beim Hochwasser 2013 kam es an der Freiberger Mulde bei Nossen zu Schäden an einem Prallhang. Aufgrund des Hochwassers strömten die ankommenden Wassermassen direkt gegen den Damm einer Wasserkraftanlage. Der eigentliche Gleithang (bei Abfluss im Gerinne) wurde dadurch zu einem Prallhang. Die Dammböschung der Wasserkraftanlage zur Freiberger Mulde wurde auf einer Länge von ca. 70 Metern zerstört und musste neu gesichert werden. Zur Einbindung der neuen Ufersicherung in die Umgebung forderte die zuständige Untere Wasserbehörde eine naturnahe Ufersicherung.

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Ufersicherung und Strukturverbesserung mit inklinanten Buhnen an der Roda in Laasdorf

Trotz massivem Uferverbau an einer fast 90° Krümmung schaffen inklinante Buhnen in Verbindung mit einer begrünten Steinschüttung ein Mindestmaß an Gewässerstrukturen. Sehr wenig Platz durch die Begrenzung des Gewässerbettes durch Privatgrundstücke erforderte die Ufersicherung durch einen mit Strauchweiden, Pfaffenhütchen, Haselnuss und Wasserschneeball begrünten Steinsatz.

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