Hochwasserschutz und Gewässerentwicklung | Der Mortelbach in Grünlichtenberg soll ein Musterbeispiel für integrierte Planungen in Sachsen werden

Die Unterhaltung von Gewässern stellt eine kommunale Pflichtaufgabe für die Gemeinden im Freistaat Sachsen dar. So ist auch die Gemeinde Kriebstein für die Pflege und Entwicklung des Mortelbachs zuständig. Aufgrund gesetzlicher Anforderungen müssen neben den Anforderungen des Hochwasserschutzes auch ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Hochwasservorsorge lässt sich jedoch oftmals sehr gut mit der naturnahen Entwicklung und Gestaltung von Fließgewässern kombinieren. Wo dem Bach ausreichend Raum zur Verfügung steht, kann Hochwasser keinen Schaden anrichten. Gleichzeitig finden heimische Tier- und Pflanzenarten Lebensräume vor und das Landschaftsbild wird bereichert. Ein Gesamtkonzept gewährleistet zudem durch zielgerichtete Unterhaltungsmaßnahmen den effizienten Einsatz vorhandener Finanzmittel.

Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Sachsen (LfULG) beauftragte uns (Planungsbüro Stowasserplan) im Herbst 2016 mit einer Planung für den Mortelbach im Gebiet von Grünlichtenberg. In diesem Entwicklungskonzept sollen Maßnahmen zur Gewässerentwicklung und –unterhaltung erarbeitet werden, die Hochwasserschutz und Ökologie miteinander verbinden. Dieses Vorgehen soll beispielhaft für weitere Gemeinden in Sachsen sein.

Mortelbach in Grünlichtenberg

Die Interessen von  Anliegern und Gewässerbenutzern sind bei der Konzepterstellung von zentraler Bedeutung. Im Rahmen einer Sitzung des Ortschaftsrates Grünlichtenberg werden daher die Ziele und der aktuelle Stand der Planungen näher erläutert. Fragen können hier gestellt, Anregungen eingebracht und das Projekt  mit den Planern und Behördenvertretern diskutiert werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen am 08.03.2017 um 19:00 Uhr an der Projektpräsentation (Mittlere Dorfstr. 7 in 09648 Kriebstein) teilzunehmen.

Andreas Stowasser

hat als Geschäftsführer der Unternehmen Stowasserplan und Ingbiotools über 20 Jahre Berufserfahrung im naturnahen Wasserbau. Zwischen 2006 und 2011 promovierte er zu dem Thema: „Potenziale und Optimierungsmöglichkeiten bei Auswahl und Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen im Wasserbau“. Zudem ist Dr.-Ing. Andreas Stowasser für die stetige Qualitätssicherung im Unternehmen zuständig.

Über Andreas Stowasser

hat als Geschäftsführer der Unternehmen Stowasserplan und Ingbiotools über 20 Jahre Berufserfahrung im naturnahen Wasserbau. Zwischen 2006 und 2011 promovierte er zu dem Thema: „Potenziale und Optimierungsmöglichkeiten bei Auswahl und Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen im Wasserbau“. Zudem ist Dr.-Ing. Andreas Stowasser für die stetige Qualitätssicherung im Unternehmen zuständig.
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