Archiv der Kategorie: Ingenieurbiologie – Bauausführung

Offenlegung der “Großen Verrohrung” am Weidigtbach

Nach Wasserhaushaltsgesetz § 6 (2) WHG sollen „nicht naturnah ausgebaute natürliche Gewässer wieder in einen naturnahen Zustand zurückgeführt werden“. Im Zuge des Baus der Großwohnsiedlung Gorbitz wurde der Weidigtbach größtenteils verrohrt bzw. naturfern ausgebaut. Seit 1999 wurden im Auftrag des Umweltamts der Landeshauptstadt Dresden verschiedene Abschnitte des Weidigtbachs renaturiert. Als einer der letzten großen Herausforderungen auf dem Wege zu einem naturnäheren Weidigtbach galt die sogenannte „Große Verrohrung des Weidigtbachs“ in Dresden Gorbitz zwischen Schlehenstraße und Melissenweg.

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Start der ersten Testphase von PROGEMIS® für Kommunen und Landkreise in Sachsen

Progemis - Aktuell und immer auf dem gleichen Stand!Das Projektteam von Stowasserplan freut sich, mit starken Partnern aus Städten, Kommunen und Landkreisen eine Beta-Version von PROGEMIS® zu testen. Die Testphase soll helfen, die Entwicklung von PROGEMIS® möglichst gut auf die Bedürfnisse der Nutzer bei Planung, Ausführung und Dokumentation von Maßnahmen auszurichten. Die Testphase der zwei Module PROGEMIS® Doku und PROGEMIS® Maßnahmenkatalog startet am 18. Mai 2017 mit einem Auftaktworkshop mit den Testnutzern.

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Hangsicherung an einer Wasserkraftanlage | Freiberger Mulde

Erodierter Hang, Blick in Fließrichtung Beim Hochwasser 2013 kam es an der Freiberger Mulde bei Nossen zu Schäden an einem Prallhang. Aufgrund des Hochwassers strömten die ankommenden Wassermassen direkt gegen den Damm einer Wasserkraftanlage. Der eigentliche Gleithang (bei Abfluss im Gerinne) wurde dadurch zu einem Prallhang. Die Dammböschung der Wasserkraftanlage zur Freiberger Mulde wurde auf einer Länge von ca. 70 Metern zerstört und musste neu gesichert werden. Zur Einbindung der neuen Ufersicherung in die Umgebung forderte die zuständige Untere Wasserbehörde eine naturnahe Ufersicherung.

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“JETZT ist wieder Zeit für frisches Grün!” | Ingenieurbiologie in der Gewässerunterhaltung

Am Ende der Vegetationsruhe – also genau in den Monaten März und April ist die beste Zeit für den Einbau ingenieurbiologischer Bauweisen. Die lebenden Pflanzen und Pflanzenteile, die mit den Bauweisen eingebracht werden, können mit Beginn der Vegetationszeit direkt nach dem Einbau anfangen auszutreiben und zu wachsen.

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Ufersicherung und Strukturverbesserung mit inklinanten Buhnen an der Roda in Laasdorf

Trotz massivem Uferverbau an einer fast 90° Krümmung schaffen inklinante Buhnen in Verbindung mit einer begrünten Steinschüttung ein Mindestmaß an Gewässerstrukturen. Sehr wenig Platz durch die Begrenzung des Gewässerbettes durch Privatgrundstücke erforderte die Ufersicherung durch einen mit Strauchweiden, Pfaffenhütchen, Haselnuss und Wasserschneeball begrünten Steinsatz.

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“JETZT ist Zeit für frisches Grün!” | Welche Vorteile bringt der Einbau ingenieurbiologischer Bauweisen im Frühjahr?

Am Ende der Vegetationsruhe – also genau in den Monaten März und April ist die beste Zeit für den Einbau ingenieurbiologischer Bauweisen. Die lebenden Pflanzen und Pflanzenteile, die mit den Bauweisen eingebracht werden, können mit Beginn der Vegetationszeit direkt nach dem Einbau anfangen auszutreiben und zu wachsen. Der Wirkungsgrad der Bauweise nimmt beständig und in sehr kurzer Zeit zu! Das kritische Initialstadium – also der Zeitraum, den Bauweisen benötigen, bis sie ihre volle Wirkung erreicht haben – ist dank der meist guten Wachstumsbedingungen im Frühjahr entsprechend kurz. Ausgeglichene Temperatur- und Feuchteverhältnisse kennzeichnen diesen Zeitraum und lassen damit gute Aussichten für ein erfolgreiches Anwachsen der ingenieurbiologischen Bauweisen zu.

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Startschuss für mehr Naturnähe an der Roda in Laasdorf!

In der Gemeinde Laasdorf im Südlichen Saaletal des Freistaates Thüringen beginnen derzeit die Baumaßnahmen zur naturnahen Umgestaltung der Roda. Ingenieurbiologische Bauweisen sollen helfen die Gewässerstruktur zu verbessern und die Ufer zu stabilisieren.

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