Archiv des Autors: Tobias Scholze

Über Tobias Scholze

Teamleiter bei Stowasserplan mit umfangreicher Erfahrung im naturnahen Wasserbau mit ingenieurbiologischen Bauweisen. Innerhalb der letzten 10 Jahre war Herr Scholze an der Umsetzung und Bauüberwachung zahlreicher Renaturierungsprojekte beteiligt.

Umweltschutz im Straßenbau – Die Ökokontomaßnahme am Meißner Fürstengraben Teil 1

In allen Stufen der Planung sowie des Betriebs und der Unterhaltung von Straßen sind die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu berücksichtigen. Lassen sich Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft nicht vermeiden, dienen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zur Kompensation der Eingriffe. Die naturnahe Umgestaltung des Fürstengrabens auf vier Teilabschnitten im stadtnahen Erholungsgebiet von Meißen ist eine solche Maßnahme. Sie dient der Sicherung und Schaffung naturschutzfachlich hochwertiger Lebensräume für Reptilien und Amphibien im Bereich der Meißner Elbtalhänge. Neben der Gestaltung eines strukturell vielfältigen naturnahen Gewässerlaufes sollen ebenso ein qualitativ hochwertiger öffentlicher Freiraum geschaffen und ein Beitrag zur aktiven öffentlichen Umweltbildung geleistet werden. Die Stowasserplan GmbH & Co. KG plant und betreut dieses Projekt seit Juni 2017. Nach Abschluss der Genehmigungs- und Ausführungsplanung erfolgt seit November 2019 die Bauausführung.

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Von der Müllkippe zum Tierparadies | Elbseitenarm Dresden-Zschieren

Unter dieser Titelzeile veröffentlichte die Sächsische Zeitung am Dienstag, dem 12. November einen Artikel zur Entwicklung des wiederhergestellten Elbaltarmes in Dresden-Zschieren. Dieses von der Stowasserplan GmbH & Co. KG geplante und betreute Projekt wurde im Dezember 2014 fertiggestellt. Unzählige Kubikmeter Schutt und Erdmassen wurden seinerzeit bewegt, um den alten Elbarm wieder freizulegen. Es freut uns sehr, dass die Untersuchungen des Umweltamts der Landeshauptstadt Dresden den Erfolg unserer Planung und der umgesetzten Maßnahmen eindrucksvoll belegen. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich das Gewässer so hervorragend entwickelt, dass sich neben den eingebauten Weiden und den gepflanzten Gehölzen unzählige weitere Pflanzen- und Tierarten angesiedelt haben. Für einen überzeugenden Einblick in dieses neu geschaffene Tierparadies hat die Sächsische Zeitung einen kurzen Videofim gedreht.

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Ingenieurbiologie Schulung für Mitarbeiter der Teichmann Bau GmbH

Am letzten Freitag, dem 29. März 2019 führte die Ingbiotools Kompetenz Ingenieurbiologie GmbH & Co. KG für die Angestellten einschließlich Vorarbeitern, Polieren und Kalkulatoren der Teichmann Bau GmbH eine Schulung über die Anwendung von ingenieurbiologischen Bauweisen im naturnahen Wasserbau durch.

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Einblicke in die Entwicklung eines wiederangebundenen Elbseitenarms in Dresden-Zschieren

Wie sieht der Elbseitenarm drei Jahre nach Baufertigstellung aus?

Mündung des Elbseitenarmes in die ElbeNachdem die Baustelle im Dezember 2014 abgeschlossen wurde, hat uns das schöne Herbstwetter Mitte Oktober zu einem Wochenendspaziergang nach draußen gelockt.
Wir waren neugierig – drei Jahre später – was ist alles passiert?
… und es ist außerordentlich viel passiert!!!

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Offenlegung der “Großen Verrohrung” am Weidigtbach

Nach Wasserhaushaltsgesetz § 6 (2) WHG sollen „nicht naturnah ausgebaute natürliche Gewässer wieder in einen naturnahen Zustand zurückgeführt werden“. Im Zuge des Baus der Großwohnsiedlung Gorbitz wurde der Weidigtbach größtenteils verrohrt bzw. naturfern ausgebaut. Seit 1999 wurden im Auftrag des Umweltamts der Landeshauptstadt Dresden verschiedene Abschnitte des Weidigtbachs renaturiert. Als einer der letzten großen Herausforderungen auf dem Wege zu einem naturnäheren Weidigtbach galt die sogenannte „Große Verrohrung des Weidigtbachs“ in Dresden Gorbitz zwischen Schlehenstraße und Melissenweg.

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Startschuss für mehr Naturnähe an der Roda in Laasdorf!

In der Gemeinde Laasdorf im Südlichen Saaletal des Freistaates Thüringen beginnen derzeit die Baumaßnahmen zur naturnahen Umgestaltung der Roda. Ingenieurbiologische Bauweisen sollen helfen die Gewässerstruktur zu verbessern und die Ufer zu stabilisieren.

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